Ein neuer Shop im Bielefelder Westen

Letzte Woche eröffnete ein schönes neues Lädchen in der Arndtstraße im Bielefelder Westen. Zwischen Kinderbuchladen und Antiquitätengeschäft hat sich die Innenarchitektin Alexandra Matten mit ihrem eigenen Laden „WOOOM-Concept Store“ einen Traum erfüllt. „Ein neuer Shop im Bielefelder Westen“ weiterlesen

Die Spiegel-Kantine

Während meines kleinen Hamburg-Urlaubs besuchte ich u.a. das Museum für Kunst und Gewerbe (MKG), vor allem wegen der aktuellen Ausstellung Fast Fashion. Nachdem ich mir die Ausstellung angesehen hatte, schlenderte ich durch die weiteren Ausstellungsräume. Dabei entdeckte ich die Kantine des Spiegel-Verlagshauses aus den 60ern. Das Design wurde von Verner Panton entwickelt, der dem ganzen Ensemble in den Farben orange, rot, violett, pink, einen für die 60er typisch, psychedelischen Charakter gegeben hat.

Heute könnte ich mir solch eine Innenarchitektur niemals für eine Kantine vorstellen. Ich weiß  nicht, ob einem das Mittagessen in dieser Umgebung schmecken könnte. Doch für eine chillige Lounge, in der man nach der Arbeit oder am Wochenende ein kühles Getränk zu sich nimmt, würde sich auch heute noch das Design eignen. Ich finde es toll, dass ein einzigartiges, innenarchitektonisches Zeitdokument im hamburger MKG erhalten bleibt.

Spiegelkantine_3

Spiegelkantine_2

Wien – Es war schön!

Die erste Oktoberwoche verbrachten wir bei herrlich goldenem Herbstwetter in Österreichs Hauptstadt. Von dem, was wir gesehen haben (das waren hauptsächlich die typischen Touri-Sehenswürdigkeiten), hat mich am meisten die prachtvolle Architektur der Stadt beeindruckt. Das barocke Zeitalter begegnet einem an jeder Straßenecke. Während unserer täglichen Touren quer durch die Stadt, habe ich mich besonders über spontane Entdeckungen gefreut, die mich an Vorlesungszeiten im Studium erinnerten.

Die erste Oktoberwoche verbrachten wir bei herrlich goldenem Herbstwetter in Österreichs Hauptstadt. Von dem, was wir gesehen haben (das waren hauptsächlich die typischen Touri-Sehenswürdigkeiten), hat mich am meisten die prachtvolle Architektur der Stadt beeindruckt. „Wien – Es war schön!“ weiterlesen

5x haben wollen

Im Wünschen bin ich ziemlich gut. Darum kommt es mir momentan mit meinem Gipsfuß ganz gelegen, dass die Wohncommunity solebich ein tolles Gewinnspiel für Blogger anbietet, bei dem die 5 Lieblingsprodukte aus dem solebich-Shoppingbereich auf dem eigenen Blog vorgestellt werden.

„5x haben wollen“ weiterlesen

Bachelorarbeit

Titel: Umgestaltung eines Beratungs- und Verkaufraumes einer Buchbinderei in Bielefeld

Betreuung: Prof.`in Dipl.-Ing. Eva Filter & Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann

In Anlehnung an das Corporate Design des Unternehmens entsteht ein neues Raumkonzept. Hierfür werden neue Möbel (Musterwand, Tresen, Ausstellungsregal, Wartehocker) entwickelt, die Farbgestaltung der Wände angepasst, dem Boden eine neue und andersfarbige Materialität gegeben und die Fenster erhalten einen neuen Sichtschutz.

Die drei Perspektiven sind nur ein kleiner Auszug aus meiner Bachelorarbeit. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, kann mich gerne fragen.

Große Freude

Nun ist es soweit – ich habe mein Innenarchitektur-Studium erfolgreich abgeschlossen. Und jetzt?

Jetzt beginnt wohl so etwas, was man einen neuen Lebensabschnitt nennt. Alles wird anders, alles ist neu. Wohin es gehen wird ist noch nicht ganz klar, aber ich hoffe, dass es gut wird. Es fühlt sich komisch an „fertig“ zu sein und nicht zu wissen, wie es beruflich weiter geht. Leider gibt es keine Anleitung dafür, wie die nächsten Schritte nach einem Studium auszusehen haben. Aber ich bin dabei es raus zu finden.

Und in der Zwischenzeit wird genäht, gebastelt, ins Kino gegangen und ein bisschen ausgeruht, weil das alles in den letzten Monaten etwas zu kurz gekommen ist.

Verlooooooooooosung

Desig-Ein Schnellkurs

Design-Ein Schnellkurs

Der Gewinn: „DESIGN – Ein Schnellkurs“

Das Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung von Design in verschiedenen Ländern, stellt die wichtigsten Designer aus aller Welt vor und erklärt leicht verständlich die Unterschiede zwischen Jugendstil, Art Decó und dem Bauhaus.

Macht mit! Wer bis einschließlich Mittwoch, den 1.Februar 2012 einen Kommentar auf dieser Seite hinterlässt, kommt in den den Lostopf.

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein Zimmer für das BBW Bethel

Ein Zimmer für das Berufsbildungswerk Bethel ist im Rahmen des Projekts „Archetypen“ in der FH entstanden. Aufgabe war es, ein Bewohnerzimmer für junge Erwachsene zu entwerfen, die an Epilepsie erkrankt sind. Die Bewohner sollen sich in ihrem neuen Zimmer vor allem wohl fühlen und sich selbst mit dem Raum identifizieren können.

Auf dem ersten Bild seht ihr das Modell des Zimmers und die Materialcollage. Auf dem zweiten seht ihr die Pläne und auf dem dritten mein Skizzenbuch, eine Wandtsche, die Bestandteil des Entwufes ist und Collagen, die zu Beginn des Projekts entstanden sind.

Zur genaueren Beschreibung meines Entwurfes gibt es hier noch meinen Konzepttext:

Junge Menschen, die eine physische oder psychische Einschränkung haben und dazu das erste Mal eine lange Zeit vom gewohnten Umfeld getrennt sind, brauchen einen Rückzugsort, indem sie sich wohlfühlen und der ihnen eine Art zweites  zu Hause geben kann. Die neue Zonierung und die neue Materialwahl in den Bewohnerzimmern des Berufsbildungswerks Bethel, sollen dieses Gefühl unterstützen und den jungen Menschen ein Stück Sicherheit geben.

Zu Beginn meiner Arbeit habe ich das Zimmer in 4 verschiedene Zonen eingeteilt. Betritt man das Zimmer, befindet man sich in der „Ankommen Zone“. Hier bietet die Außenseite eines Schrankwinkels die Möglichkeit, seine Jacke aufzuhängen und seine Schuhe abzustellen. Zusätzlich gibt es in dieser Zone einen kleinen Tisch auf dem man wichtige Utensilien wie Portemonnaie, Schlüssel oder Handy ablegen kann, damit man sie am nächsten Morgen nicht suchen muss. Natürlich kann der Tisch auch für andere Dinge genutzt werden. Denn vielleicht möchte der ein oder andere Bewohner diesen Platz nutzen, um Fotos von Familie und Freunden aufzustellen oder man nutzt ihn, um an seinem Laptop im Stehen zu arbeiten.

Auf der linken Seite des Zimmers befindet sich die Zone für das Aufbewahren und Verstauen. Hier bietet der Schrankwinkel die Möglichkeit dafür. Von der Außenseite kann er als Garderobe und Pinnwand genutzt werden, da die großen Flächen mit dickem Wollfilz beklebt sind. Geht man um den Schrankwinkel herum, kann man dort seine Bekleidung, wie in einem begehbaren Kleiderschrank verstauen. Um weitern Kleinigkeiten, wie CDs, Make-up oder Stiften einen Platz zu geben, gibt es an der linken Wand im Zimmer textile Wandtaschen, die an elastischen Bändern angebracht sind. So können die Taschen beliebig hin und her geschoben werden. Die elastischen Bänder reichen bis in die Ecke des Schrankwinkels, sodass man auch Kleidung hinter die Bänder klemmen kann (wenn man mal keine Lust zum Aufräumen hat).

Vor dem Fenster an der linken Wand befindet sich die Zone des Arbeitens. Ein Schreibtisch mit Schubladen bietet hier genügend Platz, um für die Berufsschule zu lernen oder am Abend mit Freunden am Notebook zu chatten. Unmittelbar vor dem Fenster ist ein variables Raffrollo angebracht, sodass jeder Bewohner die Einsicht von außen selbst regulieren kann.

An der linken Wand des Zimmers hat die Zone des Entspannens und Schlafens ihren Platz bekommen. Das Bett erhält textile Elemente aus gestrickter Wolle, die für mehr Gemütlichkeit in diesem Bereich sorgen sollen. Am Fußende des Bettes befindet sich ein klappbarer Sichtschutz, sodass eine Person, die das Zimmer betritt, nicht sofort auf das Bett schauen kann. Möchte der Bewohner jedoch einen freien Blick auf die Tür haben, kann er den Sichtschutz an die Wand klappen und erhält ein dekoratives Wandelement. Am Kopfende befindet sich noch einmal eine Wandtasche aus Wolle, in der man sein Lieblingsbuch, Taschentücher oder einen Mp3-Player verstauen kann. Wenn einmal Besuch vorbei kommt, gibt es noch die Möglichkeit zwischen die textilen Elemente des Bettes Kissen zu legen, sodass das Bett zum Sofa umfunktioniert wird.

Die meisten der textilen Elemente des Zimmers sind so angelegt, dass sie in der Nähwerkstatt des BBW Bethel hergestellt werden könnten. So haben die Bewohner einen engeren Bezug zu den Einrichtungsgegenständen und können stolz darauf sein, mit wenigen Handgriffen etwas Eigenes hergestellt zu haben. Vor allem die Herstellung der Kissenhüllen oder der Wandtaschen ist leicht zu erlernen.

Marmelädchen – Ein Projekt

Das Marmelädchen ist im Rahmen eines Projekts in meinem Innenarchitekturstudium entstanden. Aufgabe war es, für ein leerstehendes Ladenlokal innerhalb eines kleinen Fachwerkhauses, eine originelle Geschäftsidee inklusive Innenarchitektur und Corporate Design zu entwickeln.

Also habe ich das Marmelädchen entstehen lassen. Ein kleines Geschäft, in dem Marmelade gekocht und verkauft wird und in dem sich der Kunde sein frisch zubereitetes Marmeladenbrot (Brotsorte+Basis+Marmeladensorte) selbst zusammenstellen kann.

Auf den folgenden Bildern seht ihr das Ladenmodell aus Pappe (mit abnehmbarer Fassade), eine Materialcollage aus den im Innenraum eingesetzten Materialien und eine Kochschürze mit Logo.

 

Kaffee mit Gebäck

Vor ein paar Monaten war ich zum ersten Mal im „Koffie met Gebak„, einem kleinen niedlichen Café in der Neustädter Straße in Bielefeld. Man kann dort super leckeren Kuchen genießen und sich in der liebevollen Einrichtung einfach nur wohlfühlen. Das ganze Design des Cafés ist im nordisch Stil gehalten. Die hellblaue Wandfarbe, gekälkte Bodendielen und die weißen Möbel ergeben ein schönes Gesamtbild. Besonders empfehlen kann ich die englischen Limonaden und den Karottenkuchen. Hmmmm….