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Lecker Selbstgemachtes

Curry-Blumenkohl mit Crackern und Dip

An Tag 2 und 3 der Veggiewoche gab ein weiteres Mal etwas Experimentelles. Ich hatte Lust auf Blumenkohl, der aber nicht, wie sonst immer, mit einer hellen Mehlschwitze zubereitet werden sollte. Das Gericht war heute mal ein wenig indisch angehaucht:

Den Blumenkohl zerteilt man in kleine Röschen, die mit einer Marinade aus 3 EL milder Currypaste, 5 EL Öl und einem kleinen Stückchen gehackten Ingwer, vermengt werden. Mithilfe eines Dämpfeinsatzes im Topf wird der Blumenkohl dann 20-25 Minuten gegart.

Für den ultimatien Crunch in diesem Gericht sorgen die Olivenöl-Cracker, die bei uns jetzt schon zum zweiten Mal gebacken wurden, weil sie so variabel sind. Je nachdem, was man eben oben drauf streuen möchte. Ich persönlich bevorzuge grobes Meersalz. Für den Teig werden 2 EL Weizengrieß mit 50 ml kochendem Wasser übergossen. Den Grieß kurz quellen lassen, 1 TL Honig sowie 30 ml gutes Olivenöl hinzufügen und alles miteinander vermengen. 200g Mehl und 1/2 TL Salz in einer Rührschüssel mischen und die Grießmasse, sowie 50 ml kaltes Wasser hinzufügen. Alles gut miteinander verkneten bis ein elastischer Teig entsteht. Aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche haselnussgroße Kugeln formen und so dünn wie möglich ausrollen. Die kleinen Teigfladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Wasser bepinseln. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Nun können die Cracker z.B. mit Meersalz, getrocknetem Oregano oder schwarzem Sesam bestreut werden. Auf mittlerer Schiene werden sie 8-10 Minuten knusprig und leicht braun gebacken.

Als Dip zum Blumenkohl und für die Cracker habe ich einfach alles mögliche, was der Kühlschrank so hergab zusammen gemischt. So gab es ein leckeres Sößchen aus Joghurt, TK-Kräutern, einem Rest Feta, Salz und Pfeffer.

Ob dieses Gericht tatsächlich in dieser Art in Indien zubereitet wird, glaube ich zwar nicht. Jedenfalls hat es mir geschmeckt, sodass ich den marinierten Blumenkohl auf jeden Fall noch einmal kochen werde. Die Cracker haben es schon jetzt ins Standardrepertoire geschafft, weil man sie auch so schön vor dem TV dippen und snacken kann.

Viel Freude beim Nachkochen!

1 Antwort auf „Curry-Blumenkohl mit Crackern und Dip“

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