Der Pfau von Isabel Bogdan

Gäbe es den Blog von Isabel Bogdan nicht, wäre ich vor einem Jahr wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen Urlaub auf Amrum zu buchen. Beim Ansehen ihrer schönen Fotos von Amrum wusste ich sofort: Da will ich hin! Ich weiß gar nicht mehr, wie und wo ich auf die Autorin und Übersetzerin im Netz gestoßen bin, nur dass ich ihren Blog schon seit ein paar Jahren verfolge. So konnte man auch an der Entstehungsgeschichte vom „Pfau“ ein Stück weit teilhaben, weil Isabel des öfteren von ihrem „Baby“ berichtete.

Nun ist der „Der Pfau“ also auf dem Markt und für mich war es fast selbstverständlich ihn zu kaufen. Eigentlich bin ich ja seit letztem Jahr zu Ebooks gewechselt (kein Platz mehr im Bücherregal, komfortableres Lesen), aber bei diesem schönen und glänzenden Buchumschlag konnte ich nicht nein sagen.

Man liest also die ersten Seiten vom Pfau und ist direkt mittendrin in der Geschichte. Lady und Lord McIntosh (hihi!) leben mit ihren Tieren auf einem großen Anwesen in den schottischen Highlands. Unter anderem auch mit einer kleinen Horde Pfauen. Eines Tages schien einer der Pfauen verrückt geworden zu sein und geht auf alles was blau ist los, um es zu zerstören.

Der Lord und die Lady besitzen auf ihrem Anwesen einige Gästehäuser und sie erwarten eine Gruppe von Bankern, die sich dort zusammen mit ihrer Chefin, einer Psychologin und einer Köchin für einen Teambuilding-Workshop für einige Tage einquartieren. Der Pfau setzt auch nach der Ankunft der kleinen Gruppe sein seltsames Verhalten fort, sodass schnell feststeht: Der Pfau muss weg. So beginnt ein Verwirrspiel rund um den Pfau und bei jedem der Protagonisten entsteht eine eigene Sicht auf die kuriose Situation.

Nach gut einem Drittel des Buches, dachte ich kurzzeitig, dass es ruhig etwas spannender werden könnte und ich war fast ein bisschen gelangweilt vom ersten Teil der Geschichte. Doch dann nimmt die Story zum Glück zum passenden Zeitpunkt Fahrt auf und die doch so steif wirkende Gruppe von Bankern spaltete sich in ganz unterschiedliche Charaktere auf und der verrückte Pfau muss direkt mehrere Tode sterben.

Der Pfau ist ein humorvoll geschriebener Roman, der sofort Lust auf einen einsamen Urlaub in Schottland oder England bereitet. Schaut doch mal auf Isabel Bogdans Blog vorbei. Besonders gefallen haben mir auch ihre Reiseberichte aus China.

Ein Gedanke zu „Der Pfau von Isabel Bogdan“

  1. So ein Zufall mal wieder. Meine Mama hat mir das Buch geschenkt ganz ohne Wunsch von meiner Seite. Ich habe mich noch wage erinnert, die Besprechung hier bei dir gelesen zu haben.
    Ich finde er ist ein so tolles kleines Buch das mich in den letzten zwei Tagen gut über eine miese Erkältung gerettet hat.
    Am besten ist doch wohl dieser dösige Jagdhund von der Chefin.

    LG, Katrin

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