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Aus dem Leben Internetz

Facebook? – Nein danke!

Endlich ist der Schritt vollbracht: Vor ungefähr einer Woche habe ich mich vom wohl größten sozialen Netzwerk abgemeldet. Ein letztes Mal habe ich, bevor ich mein Profil gelöscht habe, etwas an die Pinnwand geschrieben. Allen „Freunden“ habe ich mitgeteilt, dass ich facebook den Rücken kehren werde und man mich aber immer noch übers Handy, Festnetztelefon, per Email, über meinen Blog oder auch per Post erreichen/kontaktieren kann.

Ich bin einfach der Meinung, dass das genügend Möglichkeiten sind, um mit jemandem in Kontakt zu bleiben. Wie viele „Freunde“ ich auf facebook hatte, weiß ich gar nicht so genau. Fest steht allerdings, dass es sowieso immer nur der engste Kreis war, mit dem ich dort kommuniziert habe. Dieser engste Kreis wird sich auch ohne facebook-Mitgliedschaft nicht auflösen – davon bin ich überzeugt.

Ein bisschen befreiend ist es momentan schon, nicht jedes Mal, wenn man ins Netz geht, sich beim blauem f einzuloggen, um mal wieder festzustellen, dass dort nichts weltbewegendes passiert ist. Wenn Person X, Person Y geheiratet hat, ist das für die beiden bestimmt sehr schön, aber ich kann einfach nicht mehr nachvollziehen, warum man solche Lebensereignisse mit der ganzen Welt bzw. seinen „Freunden“ mit denen man im wahren Leben nichts zu tun hat, teilen muss.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich einfach keine Kontrolle mehr darüber hatte, was mit meinen Daten geschieht, wenn ich die Seite eines Cafés oder eines bestimmten Kinofilms „geliked“ habe. Dafür habe ich meinen Blog, hier kann ich frei darüber schreiben, was ich mag oder was nicht. Hier bestimme ich über meine Texte und Bilder und niemand anderes.

So, das war das Wort zum Sonntag.

 

2 Antworten auf „Facebook? – Nein danke!“

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