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Projekt 52 Rezepte

Fisch im Päckchen – Geschlossene Gesellschaft #14

Vergangenes Wochenende gab es ein Gericht aus dem Kochbuch „Dr. Oetker No.1 – Kochen kann jeder“. Lustigerweise hat sich vor kurzem erst herausgestellt, dass meine ehemalige liebe Kollegin Nicole dieses Buch gestaltet hat. Bisher haben wir aus diesem Kochbuch immer nur auf das Pestorezept zurückgegriffen, sodass für das „Projekt 52 Rezepte“ nun das zweite Rezept heraus gesucht wurde. 

Für die Fischpäckchen benötigt man für 4 Portionen, 2 große Zanderfilets (alternativ Viktoriabarschfilets) ohne Haut. Die Filets werden kalt abgespült und trocken getupft. Suppengrün (2 Möhren, Porree, ein wenig Stangensellerie) schälen, waschen und in feine Streifen schneiden. Eine kleine Fenchelknolle putzen und in dünne Scheiben schneiden. Das Fenchelgrün aufheben.

Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Ein Stängel Petersilie, Basilikum und Dill waschen und die Blätter von den Stängeln zupfen. Eine Zitrone gut abwaschen. 4 gleich große Scheiben daraus schneiden und den Rest der Zitrone auspressen. Die Fischfilets halbieren mit Zitronensaft beträufeln sowie salzen und pfeffern.

4 Bögen Backpapier und 4 Stücke Küchengarn (ca. 15cm lang) bereit legen. Gemüsestreifen und Kräuter zu gleichen Teilen in die Mitte eines Backpapierbogens legen und darauf das Fischfilet platzieren. Auf die Fischfilets jeweils eine Scheibe Zitrone und einen Esslöffel Butter legen.

Fischpäckchen

Die beiden langen Seiten des Papiers jeweils oben zueinander führen und wie eine Zieharmonika bis zur Butter runter zusammenfalten. Die Enden wie ein Bonbon drehen und mit dem Küchengarn zusammen binden.

Das Backblech mit den „Bonbons“ für 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen (Heißluft 200 Grad) schieben. Danach rausnehmen und nochmals 5 Minuten ruhen lassen. Zu den Fischpäckchen gab es bei uns Quinoa als Beilage. Kartoffeln, Reis oder Nudeln passen aber genauso gut dazu.

Endergebnis:

Zeitaufwand

Für 4 Portionen benötigt man ungefähr 45 Minuten.

Geschmack

War irgendwie nicht so meins. Mal davon abgesehen, dass der Quinoa trotz eingehaltener Kochzeit zu matschig war, mag ich einfach lieber gebratenen Fisch. Vor Fenchelknollen habe ich mich bisher immer sehr gesträubt. Solange Fenchel irgendwo untergemischt ist, würde ich ihn auch nochmal essen.

Verträglichkeit in Bezug auf Fructose

Knoblauch, Zwiebel und Porree könnten bei einigen Leuten Probleme bereiten. Doch die 3 Zutaten sind wirklich nötig in dem Rezept, weil es an sich schon sehr mild schmeckt. Ohne die 3 Wumms-gebenden Zutaten würde ich das Rezept nicht unbedingt zubereiten.

1 Antwort auf „Fisch im Päckchen – Geschlossene Gesellschaft #14“

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