Hectors Reise von Francois Lelord

Was bin ich froh, dass mir „Hectors Reise“ beim Hausflohmarkt einer Freundin in die Hände gefallen ist. So eine schöne kleine Geschichte zum großen Thema Glück.

Hector ist ein Psychiater, der in seinem Leben schon vielen Menschen, denen es aus verschiedenen Gründen nicht gut ging, geholfen hat. Über kurz oder lang hat er es geschafft, dass seine Klienten gestärkt den Weg aus seiner Praxis finden.

Doch irgendwann kommt für Hector der Zeitpunkt, an dem er es nicht mehr schafft die Menschen glücklich zu machen und er beschließt eine lange Reise zu unternehmen. Der Psychiater bereist unterschiedliche Länder auf der ganzen Welt, um in erste Linie heraus zu finden, was Menschen in ihrem Leben glücklich macht. Zweites Ziel seiner Reise ist der Besuch von langjährigen Freunden im jeweiligen Land, die Hechtor (meist unbewusst) auf seiner Suche nach dem Glück unterstützen. Diese Beobachtungen notiert Hector in einem kleinen Notizbuch, das er immer bei sich trägt und das sich im Laufe der Reise füllt. Als Abschluss der Reise hat sich Hector vorgenommen, seine Notizen einem bekannten Professor zu präsentieren, der schon jahrelang über das Thema Glück forscht.

Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen. Vor allem, wenn man vielleicht gerade eine nicht so glückliche Phase im Leben haben sollte. Die Entdeckungen, die Hector während seiner Reise zum Thema Glück macht, habe ich beim Lesen (irgendwie immer automatisch) versucht auf mein eigenes Leben zu übertragen. Das hat das Lesen für mich so spannend gemacht.

Besonders gefallen haben mir die Stellen, an denen der Leser auf eine nette Art und Weise immer wieder persönlich angesprochen wird:

„Keine Bange, es gab noch einen anderen, der im Cockpit blieb, um das Flugzeug zu steuern.“

„Sie fragen sich vielleicht, weshalb er nicht an Ying Li dachte. Nun ja, es machte ihn nicht so richtig glücklich, wenn er an Ying Li dachte, die so weit entfernt war, in China.“

 

Alles in allem ist Hectors Reise ein schöne kleine Geschichte, die ein bisschen an eine Kindergeschichte aus „Der Sendung mit der Maus“ erinnert und die mich aufgrund des Schreibstils Lelords immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

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