Kategorien
Projekt 52 Rezepte

Marillenknödel #33

Jetzt wirds aber wirklich mal wieder Zeit für ein Rezept. Bis zur #52 sind es ja noch ein paar Gerichte. Das Rezept für die Marillenknödel stammt aus dem Knödelbuch. Es ist das wohl kleinste Kochbuch in unserem Küchenregal und war im vergangen Dezember Teil meines Buch-Adventskalenders den Stephan für mich gebastelt hat.

Marille sagt man in Österreich übrigens zu Aprikosen. Als Teig für die Knödel gibt es verschiedene Varianten: man kann sie aus Topfenteig (Topfen = Quark), Kartoffelteig oder Brandteig herstellen. Wir haben die Variante aus Kartoffelteig hergestellt.

Für etwa 20 Marillenknödel (kleine Marillen verwenden! Wir haben nur riesig große bekommen und etwa 10 Knödel hergestellt) werden 500g mehlig kochende Kartoffeln mit Schale gekocht. Kartoffeln schälen und heiß in eine große Schüssel passieren. Zusammen mit 100g Weizenmehl, 30g Grieß, 20g zerlassener Butter, einem Eigelb, etwas Salz und etwas Muskat rasch zu einem Teig verarbeiten. Den Kartoffelteig nicht lange bearbeiten, sonst wird er zäh.

Die Marillen (20 Stk.) waschen und zur Hälfte aufschneiden. Den Kern entfernen. In die Mitte der Marille ein Stück Würfelzucker legen oder vorsichtig einen TL Zucker hinein geben.

Den Teig zu einer Rolle formen und in 20 kleine Portionen teilen. Mit angefeuchteten Händen eine Portion Teig um eine Marille herum verteilen. Die Knödel in leicht köchelnden Salzwasser garen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, sind sie gar.

Zu den Knödeln gab es eine Mischung aus Puderzucker und gemahlenem Mohn. Alternativ passt gut Vanillesoße dazu. Die Knödel können auch im nicht gekochtem Zustand eingefroren werden. Unaufgetaut verlängert sich so die Kochzeit.

Endergebnis:

Zeitaufwand

Für 10-20 Knödeln benötigt man ungefähr eine Stunde Zeit.

Geschmack

Ich bin ja Fan von süßen Hauptspeisen. Und österreichischen Süßspeisen sowieso. Germknödel, Kaiserschmarrn und auch Marillenknödel könnte ich gerne mehrmals die Woche essen. Leider haben Marillen nicht immer Saison. Das nächste Mal werden sie auf jeden Fall mit Vanillesoße probiert.

Verträglichkeit in Bezug auf Fructose

Aprikosen sind arm an Fruchtzucker und somit ganz gut verträglich. Natürlich kann man den Zucker in der Mitte der Marille auch weglassen. Das nächste Mal werde ich vielleicht versuchen den Haushaltszucker durch Traubenzucker zu ersetzen.

2 Antworten auf „Marillenknödel #33“

Ja, ich konnte letzten Dezember tatsächlich jeden Tag ein Buch auspacken. Stephan hat einige Buchschnäppchen gemacht und jedes einzeln verpackt. Es waren hauptsächlich Koch- und Architekturbücher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.