Oregano-Gulasch #39

In meinem Buch-Adventskalender von letztem Jahr hatte ich unter anderem das Kochbuch 100 Rezepte – Kräuterküche und sagen wir mal so, es ist speziell. Das Buch erschien erst 2011, doch die Bilder darin sehen sehr nach 80er Jahre und eher nicht so appetitlich aus. Aber wat mutt, dat mutt und so bekam auch diese Buch eine Chance. Ohnehin hat sich der Oregano auf dem Balkon bis in den Herbst hinein alle Mühe gegeben, sodass ich jede Menge ernten konnte.

Für 4 Portionen werden benötigt:

  • 600g Putenbrust
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Butter
  • 1/2 EL Paprikapulver, rosenscharf
  • 1/2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • je 2 rote und 2 gelbe Paprikaschoten
  • 200ml Weißwein
  • Saft von einer Zitrone
  • 300ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • 100ml Sahne
  • Speisestärke zum Binden
  • 1 Bund Oregano
  1. Die Putenbrust in mundgerechte Würfel schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Butter in einem Bräter erhitzen und das Fleisch unter ständigem Rühren anbraten. Das Fleisch mit den beiden Sorten Paprikapulver bestäuben und das Ganze kurz dünsten.
  3. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Paprikaschoten putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit den Zwiebeln und dem Knoblauch zum Fleisch geben und kurz mitbraten.
  4. Den Weißwein, den Zitronensaft und die Brühe zum Fleisch geben und das Ganze bei mäßiger Hitze 10-15 Minuten schmoren lassen.
  5. Das Gulasch mit Sahne verfeinern, mit etwas angerührter Speisestärke leicht binden und nochmals abschmecken. Den verlesenen, gewaschenen und fein gehackten Oregano unterheben.
  6. Zu dem Gulasch passen Nudeln, Reis oder Kartoffeln.

Endergebnis:

Zeitaufwand

Für 4 Portionen benötigt man ungefähr eine knappe Stunde.

Geschmack

Gulasch mit Weißwein und Zitronensaft? Geht gar nicht. Ich weiß gar nicht, wie einem solch ein saures Gulasch schmecken kann. Beim zweiten Aufwärmen am nächsten Tag wars ganz ok, aber nochmal kochen werde ich es nicht.

Verträglichkeit in Bezug auf Fructose

Die übliche Geschichte: im Rezept sind Zwiebeln und Knoblauch enthalten, die bei fructoseempfindlichen Menschen Probleme bereiten könnten. Paprikas haben ein Verhältnis von Fructose zu Glucose von knapp über 1 und sind von jedem unterschiedlich gut verträglich. Es ist also wieder eine Sache des Ausprobierens und der eigenen Erfahrungswerte.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.