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Projekt 52 Rezepte

Projekt 52 Rezepte #7: Rösti Burger

Für den gestrigen Sonntag hatte sich der Herr des Hauses den Rösti Burger ausgesucht. Das Rezept stammt aus dem modern gestalteten Kochbuch „Auf die Hand“ von Stevan Paul.

http://kroppenstedt.net/auf-die-hand/

Für 4 Burger benötigt man:

  • 4 rustikale Brötchen (wir haben Kartoffelbrötchen vom Lieblingsbäcker „Pörschke“ genommen)
  • 2 Hähnchenbrustfilets (ca. 400g)
  • 4 dünne Scheiben luftgetrockneten Schinken
  • 1 Apfel
  • 1 rote Zwiebel
  • 300g vorwiegend festkochende Kartoffeln (das erschien uns recht wenig für die Röstis, wir haben ca. 500g verwendet)
  • 8 Scheiben kräftigen Käse (z.B. Raclettekäse oder Bergkäse)
  • Öl
  • frischen Pfeffer, Salz
  • getrockneten Thymian
  • 1 Messerspitze Natron
  • Ggf. Gewürzgurken

Den Ofen auf 60 Grad vorheizen. Die Hähnchenfilets schräg in 4 Scheiben schneiden. Den Schinken längs halbieren und die Hähnchenfilets damit umwickeln. In einer beschichteten Pfanne mit Öl 4-6 Minuten von allen Seiten anbraten und zugedeckt im Ofen warm stellen.

Die Kerne des Apfels mit einem Ausstecher entfernen und den Apfel, sowie die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Scheiben/Ringe in dem Hähnchenbratfett in der Pfanne 8 Minuten anbraten. Thymianblättchen und fein gewürfelten Knoblauch zum Schluss mit dazu geben. (Haben wir weg gelassen.) Apfel und Zwiebel mit zum Hähnchen geben und im Ofen warm halten.

Für die Rösti Kartofeln schälen, fein raspeln, leicht pfeffern und eine Messerspitze Natron untermengen. Röstimasse trocken ausdrücken und 8 Portionen in einer Pfanne in Öl anbraten. Von jeder Seite 4 Minuten knusprig anbraten, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und salzen.

Die Brötchen halbieren und jeweils beide Seiten mit Käse belegen. In den Ofen schieben und den Käse schmelzen lassen. Danach den Burger mit dem Hähnchen, den Röstis, Äpfeln und Zwiebeln und je nach Geschmack, mit Gewürzgurken anrichten. Fertig.

Endergebnis

Zeitaufwand:

Für 4 Portionen haben wir ca. eine Stunde benötigt.

Geschmack:

Joa, war ok. Leider trieft dieser Burger sehr vor Fett aufgrund der Röstis, die man in ordentlich Öl anbraten muss. Auch der gratinierte Käse leistet seinen Beitrag dazu. Das war echt nicht so mein Ding. Zum Glück gab es in den letzten Wochen schon bessere Gerichte.

Verträglichkeit (in Bezug auf Fructose):

Leute, wenn ihr eine Fructoseunverträglichkeit habt, dann lasst die Finger von diesem Rezept. Ich dachte, wenn ich nur sehr wenig Zwiebelringe und Apfelscheiben auf meinen Burger lege, dann würde ich ihn schon vertragen. Dem war leider nicht so. Die Kombination aus Zwiebeln und Äpfeln geht anscheinend gar nicht. Wieder mal was dazu gelernt.

 

 

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