Projekt 52 Rezepte #4-6: Auberginen-Bruschetta & Beeren-Vanille-Risotto

Für das Wochenende haben wir uns 3 Rezepte aus der „Italienischen Blitzküche“ ausgesucht. Alles vegetarisch, alles super lecker. Da die Auberginen-Bruschetta eher als Vorspeise gedacht sind und nicht unbedingt als Sattmacher fungieren, gabs 2 Stunden später noch das Beeren-Vanille-Risotto. Am Sonntag gabs Minestrone mit Ofentomaten.

Das Rezept für die leckere Minestrone gibts hier:

Minestrone mit Ofentomaten

Für die Auberginen-Bruschetta wird eine kleine Aubergine in Würfel geschnitten, sowie eine Hand voll Cocktailtomaten. Die Auberginenwürfel werden mit 1 EL Öl in einer Pfanne ca. 8 Minuten angebraten

Ein paar Stängel Petersilie abwaschen und fein hacken. Den Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Ein kleines Baguette in 8-10 Scheiben schneiden. Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Auberginenwürfel, die Tomaten, die Petersilie und den Knoblauch zusammen mit 2 EL Olivenöl und 2 TL (weißen) Balsamico mischen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brotscheiben auf mittlerer Schiene vom Backofen etwa 4 Minuten rösten. Danach die Auberginenmischung darauf verteilen. Zum Schluss nach Belieben noch etwas frisch geriebenen Parmesan drüber streuen (Parmesan geht irgendwie immer).

Für das Beeren-Vanille-Risotto (schmeckt wie Milchreis) eine Vanilleschote längs aufschneiden und mit dem Messerrücken das Mark heraus kratzen. Dann die Schote halbieren.

1 EL Butter in einem Topf zerlassen und das Vanillemark und die Schote darin andünsten. 250g Risottoreis hinzu geben, bis er ganz von der Vanillebutter überzogen ist. 2 EL Zucker und eine Prise Salz hinzu geben. Insgesamt werden 3/4 Liter Milch benötigt. Der Reis wird nun mit einer Schöpfkelle Milch angegossen und gart bei schwacher Hitze, bis er bissfest ist. Dabei immer wieder Milch nachgießen und häufig umrühren.

Zum Schluss die Vanilleschote aus dem Reis fischen und 300g Beeren (wir haben aufgetaute TK-Himbeeren genommen) unter das Risotto/den Milchreis mischen.

Zusätzlich haben wir eine Zimtstange und einen Anisstern im Risotto mitkochen lassen. Das gibt ein tolles Aroma. Laut Rezept werden zum Schluss noch 2 EL Mascarpone unter den Reis gehoben. Haben wir aber weg gelassen, war alles schon „schlotzig“ genug.

Beeren-Vanille-Risotto

Endergebnis:

Zeitaufwand: Der Titel des GU-Rezeptheft verspricht italienische Blitzküche. Beim Bruschetta kommt das auf jeden Fall hin. Hierfür benötigt man nur etwa 15-20 Minuten für die Zubereitung. Beim Risotto benötigt man schon etwas mehr Geduld, weil man immer wieder Milch nachgießen muss und nicht zu vergessen: rühren, rühren, rühren. Für 4 Portionen benötigt man ca. 30 Minuten Zeit.

Geschmack: Beide schnellen Gerichte sind genau mein Geschmack. Der Parmesan auf dem Auberginen-Bruschetta rundet das Ganze ab. Auch die Mischung aus Vanille, Zimt und Anis im Risotto/Milchreis finde ich super. Wird beides auf jeden Fall nochmal gekocht.

Verträglichkeit (in Bezug auf Fruktose): Wer sehr empfindlich auf Fruktose reagiert, sollte im Auberginen-Mix lieber den Knoblauch weglassen. Ansonsten dürften Auberginen mit einem Glukose/Fruktose-Index von 1, keine Probleme bereiten. Eine kleine Menge Tomaten ist bei mir auch ok. Wenn es um Brot geht, achte ich seit einigen Monaten stark darauf, dass kein Roggen in den Backwaren enthalten ist. Roggen enthält viel Fruktose, sodass ich nach jedem Vollkornbrötchen Probleme bekam. Mich stört es nicht beim Bäcker zu fragen, welches Getreide im Brot enthalten ist, denn somit kann ich sicher gehen, dass ich das Brot vertrage. Nervig sind nur die Verkäufer/innen, die mich immer darauf hinweisen, dass sie nur Weißbrot ohne Roggenmehl hätten. Das ist leider nicht so mein Ding, sodass sich beim zweiten Nachfragen meist herausstellt, dass es ein Dinkelvollkornbrot o.Ä. gibt. Mittlerweile backe ich öfter mal selber Brot. Dann weiß ich 100%ig, was drin ist.

Auch das Risotto hat keine Probleme bereitet. Himbeeren haben einen Glukose-Fruktose-Index von 0,9 und sollten auch bei den Meisten keine Beschwerden verursachen.

2 Gedanken zu „Projekt 52 Rezepte #4-6: Auberginen-Bruschetta & Beeren-Vanille-Risotto“

  1. Oh! ich liebe Auberginen. Ich liebe sie so sehr, das es mir ziemlich schnuppe ist, das Ralf sie nicht mag. Auberginen sind das beste von allem was man essen kann. Aber sind die im Augenblick nicht schrecklich teuer?

    LG,Katrin

    1. Momentan kaufen wir unser Gemüse häufig im Discounter, in dem die Qualität und der Preis (samstags Vormittag) immer sehr gut sind. Ich weiß gar nicht, wann Auberginen Saison haben. Muss ich direkt mal nachgucken. Aber besonders teuer waren sie nicht.

      Ich finde ja Auberginen und Zucchini sind so Gemüsesorten mit denen man alles machen kann. Die haben irgendwie gar nicht so richtig einen besonderen Eigengeschmack und sind somit vielseitig einsetzbar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.