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Projekt 52 Rezepte

Provenzalisches Kartoffelpüree #10

Vergangenes Wochenende war die Lust zu kochen nicht besonders groß. Also haben wir es uns ein bisschen einfach gemacht und uns ein schnelles Rezept aus „einszwei: Kochen!“ ausgesucht. Doch was laut Rezept gar nicht ging: 1 Päckchen Kartoffelpüreeflocken. Sowas kommt bei uns nicht in die Tüte, denn Mamas Kartoffelbrei war so ziemlich das erste, was ich alleine kochen konnte. Der wird immer selber gemacht.

http://kroppenstedt.net/einszweikochen/

Für das schnelle Gericht wird eine Aubergine in kleine Würfel geschnitten, ebenfalls eine kleine Zucchini, sowie eine ZwiebelDie Auberginenwürfel mit etwas Salz bestreuen und 10 Minuten Wasser ziehen lassen. Hat irgendwie nichts gebracht und wird nicht nochmal wiederholt.

Für 4 Portionen Kartoffelpüree ungefähr 4 Hände voll Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden, waschen und in Salzwasser weich kochen. In der Zwischenzeit 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel 3 Minuten bei starker Hitze anbraten. Auberginenwürfel aus der Pfanne nehmen, einen weiteren EL Öl in die Pfanne geben und die Zucchini, sowie die Zwiebel bei mittlerer Hitze 3 Minuten anbraten. Ein Päckchen pürrierte Tomaten und 2 EL TK-Kräuter (ggf. Kräuter der Provence) zum Gemüse geben und zugedeckt schmoren lassen. Die Auberginenwürfel zum Schluss hinzu geben und das Ratatoulli mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dann gehts mit dem Püree weiter: die Kartoffeln abgießen und ein paar Flöckchen Butter hinzu geben. Mit einem Kartoffelstampfer alles klein matschen. Einen guten Schluck Milch hinzu geben und (ganz wichtig) mit frischer Muskatnuss würzen. Nochmal alles gut durchstampfen und bei Bedarf mit etwas Salz würzen. Dieses Kartoffelpüree schmeckt mir einfach viel besser, als irgendein Fertigkram.

Endergebnis:

Zeitaufwand:

Passend zu den ruck zuck Rezepten aus „einszwei: Kochen!“ dauert auch dieses Rezept nur maximal 30 Minuten.

Geschmack:

Na ja, der hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Kartoffelpüree könnte ich eigentlich jederzeit auch ohne alles essen, aber das Ratatoulli benötigt schon ordentlich Würze. Wenn wir es nochmal kochen sollten, dann muss ein bisschen mehr Wums dran.

Verträglichkeit (in Bezug auf Fructose):

Die einzige Schwierigkeit könnte höchstens die Zwiebel bereiten, die im Gemüse benötigt wird. Kann man sicher auch weglassen, aber dann schmeckt das sowieso schon etwas unspannende Gericht, noch etwas lahmer.

 

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