Taxi von Karen Duve

Hamburg in den 80ern: Alex interessiert sich eigentlich für nichts und niemanden, außer für Schimpansen und Taxi fahren. Das Taxifahren ist für sie allerdings auch nur Mittel zum Zweck, weil sie keine Lust hat auf ein spießiges Leben, das

Hamburg in den 80ern: Alex interessiert sich eigentlich für nichts und niemanden, außer für Schimpansen und Taxi fahren. Das Taxifahren ist für sie allerdings auch nur Mittel zum Zweck, weil sie keine Lust hat auf ein spießiges Leben, das bei den meisten

Mitmenschen geprägt ist von Ausbildung, Beruf, Familiengründung. Man erfährt allerlei kuriose Geschichten aus dem Hamburger Nachtleben. In ihrem Taxi lernt Alex verschiedenste Menschengruppen kennen. Prostituierte, Opern-Besucher, Schnapsleichen, Redakteure hochrangiger Zeitungen – alle wollen von A nach B gebracht werden. Nebenbei springt Alex zwischen verschiedenen Männerbekanntschaften umher und nutzt diese, ziemlich emotionslos, für sich aus.

Wohin ihr Weg führen wird, bleibt bis zum Ende offen. So plätschert die Story, ohne richtigen roten Faden vor sich hin und ein unsympathischer, oberflächlicher Charakter folgt dem nächsten.

Zum Glück erzählt Karen Duve das alles mit ziemlich viel Humor, denn sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich schon frühzeitig zur Seite gelegt.

2 Gedanken zu „Taxi von Karen Duve“

  1. Das würde ich nicht unbedingt sagen, denn beim Lesen musste ich schon das ein oder andere Mal laut loslachen. Aber die Charaktere im Buch sind schon sehr gewöhnungsbedürftig.

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