Kategorien
Internetz Unterwegs

WordCamp 2015 in Köln

Erst einmal vorweg: ich habe so gut wie keine Ahnung vom Programmieren und Entwickeln. Nutze aber immerhin (mal mehr, mal weniger) seit 2010 WordPress, um meinen kleinen Blog lebendig zu halten.
Also ist es längst an der Zeit gewesen, mal ein WordCamp zu besuchen. Mit dem Entwickler und Gestalter an meiner Seite, hatte ich zudem die passende Begleitung für das Wochenende in Köln.

Wer die WordCamps noch nicht kennt, es handelt sich dabei um eine Art Konferenz, bei der am Samstag und Sonntag unterschiedliche „Sessions“ angeboten werden. Die meisten dauerten eine dreiviertel Stunde. Anschließend an eine Session gab eine Fragerunde, in der der „Speaker“ Fragen vom Publikum zu seinem Thema beantwortet hat. Vom WordPress-Einsteiger bis hin zum Profientwickler- alle wurden bestens mit unterschiedlichen Themen rund um WordPress versorgt.
Besonders interessiert war ich an einer Session am Sonntag, in der Ellen Bauer und Manuel Esposito vom Elma Studio ein bisschen was erzählen durften. Elma Studio gestaltet Themes für WordPress-Nutzer und macht dieses, in meinen Augen, auf eine sehr schöne und schlichte Art. Ich selber nutze momentan das Theme Cocoa von den beiden.
Gegensätzlich zu den meisten anderen Speakern, die meist von ihrem eigenen Blog berichteten und verdeutlichten welche Plugins sie für sinnvoll halten, hat das Elma Studio-Team die Session genutzt, um uns alle zu motivieren unsere Träume und Ideen umzusetzen und uns dabei von niemandem beeinflussen lassen sollen. Sie haben ein bisschen von ihrem Werdegang berichtet, wie sie damals nach dem Studium „klein“ anfingen, keinen Job bekamen und aus dem Wohnzimmer ihrer Eltern heraus arbeiteten. Ihrem Publikum haben sie versucht zu vermitteln, dass jeder seinen Traum verwirklichen kann. Auf diesem Weg sollte man sich möglichst nicht von Trends beeinflussen lassen, sondern sich selbst und seinen eigenen Ideen treu bleiben.
Das alles war zwar eine nette Message, doch mit WordPress hatte das Ganze nur so viel zu tun, als dass ihre sie ihre eigenen Produkte für Worpress-Nutzer entwickeln. Mich hätte es gefreut etwas von der Arbeitsweise der beiden oder der Designentwicklung eines Elma-Themes zu erfahren. Aber dem war leider nicht so.
Umso mehr hat mir die Session von Petya Raykovska aus Bulgarien gefallen (siehe Titelbild), die für WordPress als Polyglot arbeitet. Die Polyglots übersetzen WordPress in die verschiedensten Sprachen und machen somit WordPress für jeden zugänglich.
Petya hat in ihrer Session gezeigt, dass jeder, der sich für WordPress interessiert, sich einbringen kann. Dafür muss man noch nicht einmal Entwickler sein. Sie selbst kommt aus dem Marketingbereich und hat ihr Thema mit einer anschaulichen und ansprechenden Präsentation vermittelt.

Alles in allem war es für mich ein interessantes Wochenende an dem ich auch abseits von Programmierung und Webentwicklung ein paar Neuigkeiten über WordPress erfahren habe. Ich finde es einfach ganz hervorragend, dass es diese kostenlose Open Source Software gibt, die es u.a. ermöglicht so viele Menschen miteinander zu vernetzen. Das ganze Camp war super organisiert und hätte mit den lustigen Leuten vom Palasthotel nur halb so viel Spaß gemacht.

2 Antworten auf „WordCamp 2015 in Köln“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.