Zeiten ändern sich

2015 soll anders werden. Wenigstens ein bisschen. Damit sich meine Ideen für 2015 nicht im Laufe des Jahres in Luft auflösen, möchte ich sie hier festhalten, um mich immer wieder daran erinnern zu können den inneren Schweinehund ab und an zu besiegen.


Ernährung

Seitdem bei mir vor ungefähr 3 Jahren eine Fructosemalabsorption festgestellt wurde, verzichte ich komplett auf Fruchtsäfte, Fruchtjoghurt, Früchtetees, und das Schlimmste – fast alle Fruchtsorten. Kurz gesagt: So ziemlich alles, worin Früchte enthalten sind. Man gewöhnt sich an alles, solange es einem körperlich besser geht. Trotzdem versuche ich immer noch herauszufinden, welche Gemüsesorten und welches Getreide für mich verträglich sind. Denn Fructose (Fruchtzucker) ist nicht nur, wie viele fälschlicherweise denken, in Früchten enthalten, sondern in fast allen Lebensmitteln. Selbst Lebensmittel in denen normaler Haushaltzucker verwendet wurde, beinhalten Fructose. Denn dieser Zucker besteht aus Glucose und Fructose.

Um mehr über den Fructosegehalt in Gemüsesorten etc. zu erfahren, habe ich mir eine Lebensmitteltabelle (Lebensmitteltabelle für die Praxis, Der kleine Souci/Fachmann/Kraut) zugelegt. Dieses Jahr möchte ich noch mehr darauf achten, nicht zu viel Fructose zu mit zu nehmen und Gemüsesorten testen, die ich ohne Probleme essen kann.

Sport

Alles fing im November 2014 so gut an: Ich hatte ein bisschen Glück und gewann eine 10er-Karte für ein Frauen-Fitness-Studio. Normalerweise bin ich ein total unsportlicher Mensch, aber irgendwie muss man sich ja regelmäßig fit halten. Vor allem, wenn man beruflich viel am Schreibtisch sitzt.

So hoppelte ich also im November auf verschiedenen Sportgeräten herum und fand sogar ein bisschen Gefallen daran. Das lag vor allem daran, dass ich selbst von mir überrascht war, wie lange ich tatsächlich auf so einem Crosstrainer durchhalte, ohne danach keuchend auf dem Boden zu liegen.

Aus (hier bitte beliebige Ausrede eintragen) ließ ich den Sport den ganzen Dezember schleifen und prompt zum neuen Jahr ist die Motivation wieder da, regelmäßig mit dem Sport weiterzumachen. Mal sehen, wo das Ganze im Laufe des Jahres hinführt.

Tschüss, Herr Zuckerberg

Ein Vorsatz, den ich bisher nie umgesetzt habe, ist das Löschen meines Accounts beim Zuckerberg`schen sozialen Netzwerk. Jedes mal, nachdem ich mich eingeloggt habe, frage ich mich, warum ich dort immer noch dämlich in der Gegend rumscrolle. WIRKLICH informative Dinge erfährt man anderswo, aber nicht beim weiß-blauen F. Der einzige Grund, warum ich meinen Account dort immer noch nicht gelöscht habe, ist der Kontakt zu alten Schulfreunden, die fast alle den Messenger verwenden. Doch die gute alte Email tut es doch auch.

Dieses Jahr schaffe ich es – ganz bestimmt.

Autofahren

Mit Anfang 20 habe ich meinen Führerschein gemacht. Jetzt bin ich Ende 20 und kann die paar Male, an denen ich Auto gefahren bin, wahrscheinlich an zwei Händen abzählen. Ich habe nie ein Auto besessen und bin sehr zufrieden damit, nicht täglich auf eines angewiesen zu sein. Trotzdem möchte man in besonderen Situationen nicht immer auf andere angewiesen sein, sodass man irgendwann aus der Fahrpraxis komplett raus ist.

Demzufolge bin ich Mitte letzten Jahres Mitglied beim lokalen Carsharing-Anbieter geworden. Das Praktische daran ist, dass wir im Prinzip direkt vor unserer Haustür einen festen Parkplatz mit 3 Autos zur Verfügung haben. So muss man mit der App des Anbieters einfach nur rechtzeitig das Auto buchen und schon kanns losgehen.

Im vergangenen halben Jahr bin ich auf diese Weise ein paar Mal Auto gefahren. Zwar werde ich immer nur dann ein Auto buchen, wenn es wirklich nötig ist, aber dann ab und an auch wieder selber fahren.

Kleidung

Mir reicht es so langsam mit Kleidung von den großen Ketten. Bisher habe ich fast immer schlechte Erfahrungen mit den dort gekauften Dingen gemacht. Fast immer verloren zum Beispiel T-Shirts nach ein paar Wäschen ihre Form, es entstanden schnell kleine Löcher oder Nähte gingen auf. Mal ganz abgesehen von den Chemiekeulen, mit denen diese Kleidung „haltbar“ gemacht wird, damit sie auf dem langen Weg nach Deutschland nicht von Schädlingen befallen wird oder Ähnliches. Unter welchen Arbeitsbedingungen, die meiste Kleidung, die wir täglich tragen entsteht, möchte ich an dieser Stelle gar nicht beurteilen. Darüber wurde in den Medien ja bereits viel diskutiert.

Da ich sowieso die meisten meiner Kleidungsstück solange trage, bis sie wirklich nicht mehr schön sind, habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, nicht mehr beim Klamottenschweden und Konsorten einzukaufen. Schon letztes Jahr habe ich Alternativen gefunden, wenn wirklich mal ein neues Teil benötigt wird. Auch bei den Alternativhändlern habe ich im Prinzip keine Sicherheit, wo und wie mein Kleidungsstück entstanden ist, aber ich habe jetzt schon die Erfahrung gemacht, dass es sich gut anfühlt, wenn man auf qualitativ bessere Materialien setzt.

Radeln

Im neuen Jahr ein bisschen mehr Rad zu fahren wäre sicherlich schön. Wenn da nicht diese blöde enge Kellertreppe wäre. Ja ja, Ausreden findet man immer. Trotzdem möchte ich dieses Jahr im Sommer gerne 1-2 kleine Radtouren machen mit Jemandem, der dieses Jahr nach langer Zeit, wieder nach Bielefeld ziehen wird. Darauf freue ich mich schon!

DIY

2015 möchte ich endlich zwei Stühle in unserer Essecke rundherum neu beziehen (gelernt ist schließlich gelernt). Die jetzigen Bezüge haben ihre besten Zeiten schon längst hinter sich und sollen gegen etwas hübsches Neues ausgetauscht werden. Das muss doch an maximal einem Wochenende zu schaffen sein!

In diesem Sinne: Frohes Neues!

 

4 Gedanken zu „Zeiten ändern sich“

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